BUND Klimaschutz

Nr. 2 (30.3.2006) Hat es die Mücke schön warm, verbreitet sich die Malaria

Schon die alten Römer lernten die Gefahren der Malaria kennen, als sie den Norden Afrikas besetzten. Wenn im Sommer die Temperaturen stiegen und die Mücken zur Plage wurden, flüchteten sie in die kühleren Berge, wo sie vor der Krankheit sicher waren. Heute gilt Malaria als die zweithäufigste Todesursache weltweit. Jährlich infizieren sich 500 Millionen Menschen, etwa 2,7 Millionen sterben, der Großteil von ihnen in Afrika. Über 90 Prozent der Opfer sind jünger als fünf Jahre.

Der Klimawandel wird diese Situation weiter verschlimmern. Im 20. Jahrhundert ist die durchschnittliche Temperatur in Afrika bereits um 0,7 Grad Celsius gestiegen, gleichzeitig sind die Niederschläge in einigen Regionen zurückgegangen.



Besonders Kinder erkranken in Afrika an Malaria (Quelle: IRIN)


Der vollständige Artikel erschien am 30.3.2006 in der Frankfurter Rundschau

Die gesammelten BUND-Reportagen vom Klimawandel erscheinen im Herbst 2007 unter dem Titel "Klima-Countdown" im Schmetterling Verlag. Buch im BUNDladen bestellen.





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