BUND Klimaschutz

Nr. 5 (11.5.2006) Sibiriens Häuser stehen auf unsicherem Grund

Die Bewohner von Jakutsk sind hart im Nehmen. Kein anderer Ort der Welt ist so starken Temperaturschwankungen ausgesetzt wie die sibirische 200 000-Einwohner-Stadt: von minus 50 Grad im Winter bis 30 Grad Hitze im Sommer. Der Boden in Jakutsk ist ein so genannter Permafrostboden. Er ist dauerhaft gefroren und taut auch an den heißesten Tagen des Jahres nur an der Oberfläche um wenige Zentimeter auf. So konserviert der Permafrost bereits seit Jahrtausenden die erdgeschichtliche Entwicklung. Eine wahre Fundgrube für Wissenschaftler, die dem Boden wichtige Daten über das Weltklima entnehmen können und auch mal ein gefrorenes Mammut finden.




Der tauende Boden lässt Bäume und Häuser umkippen (Quelle: Jürgen Schiersmann)


Der vollständige Artikel erschien am 11. Mai 2006 in der Frankfurter Rundschau

Die gesammelten BUND-Reportagen vom Klimawandel erscheinen im Herbst 2007 unter dem Titel "Klima-Countdown" im Schmetterling Verlag. Buch im BUNDladen bestellen.





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