BUND Klimaschutz

Nr. 9 (5.7.2006) Catarina traf die Brasilianer hart

Katrina wird kein Hurrikan mehr heißen. Das entschied die Welt-Meteorologie-Organisation, die Stürmen Namen gibt. Katrina hatte zu viel Leid gebracht, als er im August durch die Karibik fegte. Allein in New Orleans tötete er 1322 Menschen und richtete einen Schaden von 125 Milliarden US-Dollar an. Die nächste Katrina wird Katia heißen.

Über solche Fragen musste sich Carolina Hermann von der brasilianischen Umweltorganisation Amigos da Terra bisher nicht den Kopf zerbrechen. Hurrikane traten lange nur nördlich des Äquators auf, vor den Küsten Mexikos und der USA. Bis in der Nacht des 27. März 2004 ein Sturm von nie gekannter Stärke im Nordosten Brasiliens an Land ging. Der erste Hurrikan südlich des Äquators. Er wurde Catarina getauft. "Er traf die Menschen unvorbereitet", sagt Hermann. Dementsprechend chaotisch war die Situation. Als Catarina mit der Wucht von 180 Stundenkilometern auf die Küste schlug, sprachen die Behörden noch von einem "sanften Sturm" und gaben Entwarnung.





Im Jahr 2004 traf erstmals ein Hurrikan auf die Küste Brasiliens


Der vollständige Artikel erschien in der Frankfurter Rundschau.

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