BUND Klimaschutz

Nr. 12 (30.8.2006) Leere Meere - das Ende von Korallen & Co.

Der Tod kam über Weihnachten. Abnormale Strömungen heizten das Oberflächenwasser im Westen des Indischen Ozeans bis auf 34 Grad Celsius auf. Im türkisblauen Wasser vor den Seychellen vernichteten die heißen Wassermassen im El-Niño-Zeitraum 1997/98 ganze Riffe. Bis in mehrere Meter Tiefe blieben nur Wüsten voller Kalkskelette zurück, wo Tage zuvor farbenfrohes Leben herrschte. Mit baldiger Erholung ist nicht zu rechnen. Selbst in gesunden Riffen schaffen die Polypen, die die Kalkgebirge aus den Überresten ihrer abgestorbenen Artgenossen wachsen lassen, im Schnitt gerade mal einen Zentimeter im Jahr.


Kaltwasserkorallen sind durch die Versauerung der Meere gefährdet (Photo Copyright: Ifremer/AWI Bremerhaven)


Der vollständige Artikel erschien am 30.08.2006 in der Frankfurter Rundschau

Die gesammelten BUND-Reportagen vom Klimawandel erscheinen im Herbst 2007 unter dem Titel "Klima-Countdown" im Schmetterling Verlag. Buch im BUNDladen bestellen.





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