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BUND Klimaschutz
Stromfresser bei Media Markt und Saturn
Eine Schwachstellenanalyse des BUND
Der BUND hat 2006 die großen deutschen Elektrohandelsketten analysiert und untersucht,
- wie stromeffizient die angebotenen Geräte sind,
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wie gut über den Stromverbrauch der Angebote informiert wird und
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ob die Kunden von den Verkäufern zum Kauf von Strom sparenden Geräten beraten werden.
Dazu hat der BUND in den Monaten Februar und März 2006 die Anzeigen und Werbebeilagen von 5 großen Elektrohandelsketten in ganz Deutschland analysiert, die Ketten angeschrieben und mit seinem Forderungskatalog konfrontiert sowie in 6 Städten Marktbegehungen durchgeführt. Der Schwerpunkt bei diesen Untersuchungen lag dabei auf den Marktführern Media Markt und Saturn.
Die Ergebnisse der Analyse im Überblick:
- Stromfresser werden offensiv beworben
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Irreführende oder falsche Information
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Keine Information über den Stromverbrauch
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Stromverbrauch bei Beratung kein Thema
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Die Mehrzahl der angebotenen Haushaltsgeräte entspricht beim Stromverbrauch nicht dem Stand der Technik
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Die Haushalte werden kleiner – die Kühlschränke immer größer
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Der Fernseher als neuer Großverbraucher
Protest und Gespräche mit Media Markt und Saturn
Seit Mai 2006 hat der BUND nicht nur vor 15 Filialen von Media Markt und Saturn gegen Stromfresser protestiert, sondern auch mehrere Gespräche mit der Media Saturn Holding geführt.
Ein erfreuliches Ergebnis dieser Gespräche ist die Einführung einer freiwilligen Verbrauchskennzeichnung für Fernsehgeräte seit Januar 2007.
Fotos von den BUND-Protestaktionen vor Media Markt und Saturn Filialen
BUND und DUH decken Verstöße gegen Energie-Kennzeichnung von Raumklimageräten auf.
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