BUND KlimaschutzPinguine in Bonn![]() Klimaschutz für die Antarktis: Drei Pinguine verschaffen sich beim damaligen Umweltminister Jürgen Trittin Gehör Zur Unterausschußsitzung der Klimarahmenkonvention am 16. Mai 2005 in Bonn: Während sich internationale Klimaexperten in Bonn trafen, überreichten drei exotisch anmutende Pinguine dem damaligen Umweltminister Jürgen Trittin einen Forderungskatalog. Darin fordert der BUND die Erweiterung der internationalen Klimaschutzverträge. Gerhard Timm, BUND-Bundesgeschäftsführer: „Um den Klimawandel zu stoppen, müssen die Staaten der Welt das bisher Vereinbarte umsetzen und künftig weit mehr tun. Die Hauptverantwortung liegt bei den Industrieländern. Sie müssen bis 2050 eine Reduzierung ihrer Treibhausgase um etwa achtzig Prozent erreichen. Zugleich müssen sie jenen ärmeren Ländern helfen, die besonders hart vom Klimawandel betroffen sind. Und auch Schwellenländer wie China oder Indien müssen beim Schutz des Weltklimas mitmachen.“ Damit dies endlich geschieht, dürfen die Industriestaaten ihre CO2-Minderungszziele aus dem Kyoto-Protokoll auf keinen Fall aufgeben. Die meisten Staaten werden diese Ziele jedoch verfehlen, wenn sie ihre Anstrengungen nicht verstärken. Darunter sind auch große Industrieländer wie Japan, Frankreich oder Kanada. Die Glaubwürdigkeit der gesamten Klimapolitik steht auf dem Spiel.
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