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BUND Klimaschutz
BUND-Studie: Deutsche Autohersteller und die Reduzierung von CO2 bei Neuwagen. EU-Klimafahrtenbuch 2012 für PKW
Wenn es um CO2-Emissionen geht, sind deutsche Autohersteller - verglichen mit anderen europäischen Autokonzernen - deutlich im Rückstand. Deutschland liegt derzeit um 10 g/km hinter seinen europäischen Wettbewerbern. Einige Hersteller wie Fiat, Citroen, Renault und Ford haben ihre Selbstverpflichtung zur CO2-Reduzierung auf 140 g bis 2008 bereits erfüllt oder sind auf einem guten Weg dahin.
Die Emissionen der deutschen Neuwagen hingegen machen ein Viertel der Emissionen im "Europa der 25" (seit der Erweiterungsrunde vom 1. Mai 2004) aus. Kann oder will die deutsche Autoindustrie ihre Klimaschutzverpflichtung nicht einhalten? Die Gründe für den Rückstand deutscher Hersteller sind:
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- Verstärkte Nutzung der Dieseltechnik zur Motorisierung schwerer Luxus- und Spaßautos seit 2001,
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Audi und VW haben einen besonders negativen Emissionstrend seit 2001.
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die Fahrzeug-Leergewichte nahmen seit 2001 zu. Bei Audi und VW um 130 kg, bei Porsche sogar um über 300 kg,
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die Motorisierung stieg seit 2001 bei allen, bei Audi und VW besonders stark;
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auch der Trend zu groß dimensionierten Dienst- und Firmenwagen wuchs: 54% der Neuwagen sind heute Dienst- und Firmenwagen (Zuwachs: 4%).
Die Politik muss Innovationen dringend fördern, u.a. durch den Abbau von Vergünstigungen für Dienst- und Firmenwagen, eine CO2-basierte Kfz-Steuer mit klaren Sparanreizen und durch ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen.
Lesen Sie dazu die aktuelle BUND-Studie "Deutsche Autohersteller und die Reduzierung von CO2 bei Neuwagen. EU-Klimafahrtenbuch 2012 für PKW".
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