Ortsverband Königstein-Glashütten

Einkaufsmarkt am Limes zerstört 10.000 qm Wald

Pressemitteilung 3.6.2005
Glashütten: BUND lehnt weitere Bebauung im Wald am Limes ab



Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland lehnt die Pläne von Bürgermeisterin Jutta Nothacker ab, neben dem Limes-Weltkulturerbe mitten im Wald, die Ansiedlung eines REWE Verkaufsmarkts in Glashütten voranzutreiben.

Frau Nothacker versuche sich bewusst über die Vorgaben des Regionalplans hinwegzusetzen, der dieses Gebiet als Landschaftsschutzgebiet ausweise und nehme die Zerstörung von 10.000 Quadratmeter gesunden Waldes in Kauf.

Im seit 1.7.2004 gültigen Baugesetzbuch sei eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für jeden neuen Bebauungsplan vorgeschrieben. Der BUND hoffe, dass diese detaillierte Umweltprüfung eine Unvereinbarkeit von 6.000 qm versiegelter Fläche und unberührtem Wald ergebe.

Um diese UVP zu umgehen, würden sowohl die Gemeinde Glashütten als auch die Stadt Königstein nun versuchen mit „heißer Nadel“ Bebauungspläne vor Juli 2006 zum Abschluss zu bringen und so die Übergangsfristen für das neue Gesetz nutzen.

Der BUND lege als anerkannter Naturschutzverband, der neben Greenpeace, WWF und NABU mit 390.000 Mitgliedern bundesweit einer der größten Umweltverbände ist, besonderen Wert auf die Präsenz vor Ort.

Die von Frau Nothacker in der Vergangenheit an den Vorstand des Ortsverbandes gerichteten Einschüchterungsbriefe würden den Verband auch in Zukunft nicht davon abhalten, seinem Auftrag entsprechend, die Stimme zur Verhinderung von Raubbau an der Natur zu erheben. Der BUND werde deshalb als Träger öffentlicher Belange am Beteiligungsverfahren teilnehmen und seine qualifizierten Einwände darlegen.



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